Start › Mutterschaftsgeld

Mutterschaftsgeld beantragen

Mutterschaftsgeld ersetzt dein Einkommen während des Mutterschutzes, sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt. Wer es zahlt, hängt von deiner Versicherung ab.

Aktualisiert: Oktober 2026

Kostenlos und unverbindlich. Wir fragen als Nächstes nur nach deiner E-Mail-Adresse.

Wer zahlt was?

Du bist …Leistung
angestellt und gesetzlich versichertMutterschaftsgeld der Krankenkasse bis 13 € pro Kalendertag plus Zuschuss des Arbeitgebers bis zum bisherigen Nettolohn
angestellt und privat oder familienversicherteinmalig höchstens 210 € vom Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) plus Arbeitgeberzuschuss
selbstständig, gesetzlich mit KrankengeldanspruchMutterschaftsgeld der Krankenkasse in Höhe des Krankengelds

So beantragst du es

  1. Lass dir von deiner Frauenärztin oder Hebamme das Zeugnis über den mutmaßlichen Entbindungstermin ausstellen, frühestens sieben Wochen vor dem Termin.
  2. Reiche es bei deiner Krankenkasse (bzw. beim BAS) mit dem Antrag ein.
  3. Informiere deinen Arbeitgeber, damit er den Zuschuss zahlt.

Wichtig fürs Elterngeld

Mutterschaftsgeld und Arbeitgeberzuschuss nach der Geburt werden auf das Elterngeld angerechnet. Die ersten ein bis zwei Lebensmonate bringen deshalb oft wenig oder kein zusätzliches Elterngeld. Das ist beim Planen der Monate wichtig, denn diese Monate gelten trotzdem als Basiselterngeld-Monate der Mutter.

Häufige Fragen

Wie lange gibt es Mutterschaftsgeld?

Für die Mutterschutzfristen: sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt, bei Früh- und Mehrlingsgeburten zwölf Wochen danach.

Muss ich Mutterschaftsgeld versteuern?

Es ist steuerfrei, unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt.

Bereit für deinen Elterngeld-Antrag?

Gib deine Postleitzahl ein. Wir melden uns bei dir und bereiten deinen Antrag mit dir vor.

Kostenlos und unverbindlich. Wir fragen als Nächstes nur nach deiner E-Mail-Adresse.