Wann sich eine Elterngeld-Beratung lohnt
Der Antrag selbst ist Fleißarbeit. Geld verlieren Eltern meist nicht beim Ausfüllen, sondern bei der Planung davor. Eine Beratung lohnt sich besonders, wenn
- ihr beide Elterngeld nehmen wollt und die Monate aufteilen müsst,
- du während des Elterngeldbezugs in Teilzeit arbeiten möchtest,
- du selbstständig bist oder Einkommen aus Anstellung und Selbstständigkeit hast,
- ihr über den Partnerschaftsbonus nachdenkt,
- das zu versteuernde Einkommen in der Nähe der Grenze von 175.000 € liegt.
Was kostet eine Elterngeld-Beratung?
Die Preise liegen weit auseinander. Auf den Websites der Anbieter fanden wir am 28.09.2026:
| Art der Hilfe | Preisspanne |
|---|---|
| Apps und Online-Tools für den Antrag | 9,99 € bis 39,90 € einmalig |
| App mit persönlicher Prüfung | 89 € (elterngeld.app) |
| Persönliche Beratung durch Elterngeldberaterinnen | 129 € bis 179 € |
| Beratung plus kompletter Antragsservice | 219 € bis 329 € |
Kostenlos beraten die Elterngeldstellen selbst, viele Kommunen sowie Schwangerschaftsberatungsstellen. Die Wartezeiten können allerdings lang sein.
So hilft Zackraus
Du beantwortest die Fragen online, wir planen mit dir Basiselterngeld, ElterngeldPlus, Partnermonate und bei Bedarf den Partnerschaftsbonus und bereiten den Antrag vor. Die erste Einschätzung ist kostenlos, den Festpreis für den fertigen Antrag nennen wir dir vorher.
Fragen, die du vor jeder Beratung klären solltest
- Wann ist der (errechnete) Geburtstermin, und wann beginnt der Mutterschutz?
- Wie hoch war das Nettoeinkommen in den zwölf Monaten vor der Geburt, und gab es Monate mit Krankengeld oder Elterngeld für ein älteres Kind?
- Wer möchte wie viele Monate zu Hause bleiben, und wer arbeitet wann in Teilzeit?
- Gibt es Geschwister unter drei Jahren oder erwartet ihr Mehrlinge?